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Was ist bei der Wermuttee Zubereitung zu beachten?

Wermuttee ZubereitungWer schon einmal ein Wermutblatt zwischen zwei Finger zerrieben hat, kann sich gut vorstellen, wie der Tee aus Wermutkraut schmeckt. Schon beim Zerreiben verströmt das Kraut einen einzigartigen, sehr intensiven und bitteren, aber aromatischen Geruch. Es ist dieser Geruch, der die Motten aus dem Kleiderschrank und die Mücken aus dem Schlafzimmer jagt. Als Tee ist Wermut jedoch eine sehr gesunde Pflanze für alle, denen etwas auf den Magen geschlagen ist oder denen die Galle sprichwörtlich überläuft. Immer, wenn im Leben etwas im übertragenen Sinne sehr bitter ist, hilft Wermut als Tee, als Wein oder als Tinktur.

Wermut hilft

„Wermut ist für alles gut“, sagt der Volksmund und beschreibt damit eine Heilpflanze, die viele gute Eigenschaften ihr Eigen nennt. Schon der berühmte antike Arzt Hippokrates empfahl seinen Patienten vor mehr als 2500 Jahren die Wermuttee Zubereitung. Für Hippokrates war Wermut das beste Mittel gegen ein nachlassendes Gedächtnis. Das, was der Arzt im alten Griechenland herausgefunden hat, haben aktuelle Studien untermauert. Im Wermut sind bestimmte Rezeptoren zu finden, die das Gehirn stimulieren und aktivieren. Das bedeutet, wer sich öfter für eine Wermuttee Zubereitung entscheidet, beugt Alzheimer aktiv vor. In erster Linie dient die Wermuttee Zubereitung jedoch dazu, die Verdauungssäfte anzuregen. Dafür sind die Wirkstoffe im Wermut zuständig, die den Tee so bitter machen. Wenn es um Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, des Magens, des Darms oder der Leber geht, spielt die richtige Wermuttee Zubereitung eine wichtige Rolle.

Wie wird Wermuttee richtig zubereitet?

Falls bei der Wermuttee Zubereitung etwas schiefgeht, dann gibt es kaum ein zweites Mal. Zieht der Tee zu lange, dann wird er so bitter, dass niemand eine zweite Tasse davon trinken möchte. Die Wermuttee Zubereitung verlangt im wahrsten Sinne des Wortes Fingerspitzengefühl. Eine kleine Menge des aromatischen Krauts, am besten so viel wie zwischen zwei Finger passt, in eine Tasse geben. Das Kraut mit kochendem Wasser übergießen und maximal eine Minute ziehen lassen. Zieht der Tee länger, wird er bitter, ist die Ziehzeit hingegen zu kurz, können sich die gesunden Wirkstoffe nicht entfalten. Die Wermuttee Zubereitung ist auch interessant, wenn es um Unverträglichkeiten von Lebensmitteln geht. Vor dem Essen eine Tasse Wermuttee zu trinken, ist ebenfalls eine gute Idee, denn der Tee regt den Appetit an. Er kann unter anderem Menschen helfen, die bedingt durch eine Chemotherapie, keinen Appetit haben.

Köstlich auch als Wein

Nicht nur die Wermuttee Zubereitung ist einfach, auch die Zubereitung des Wermutweins ist nicht sonderlich kompliziert. Anders als bei der Wermuttee Zubereitung, reichen ein paar Krümel für den aromatischen Wein aus Wermut nicht aus. Dazu je eine Handvoll Wermutkraut, Kalmuswurzel und Angelikawurzel klein schneiden. Die Kräuter zusammen mit einer Zimtstange in ein Glas mit Schraubverschluss geben und eine Flasche trockenen Weißwein darübergießen, bis das Glas gefüllt ist. Das Glas anschließend gut verschließen und zwei bis drei Wochen an einem dunklen Ort aufbewahren.

Damit der Wein volles Aroma entfalten kann, das Glas in regelmäßigen Abständen alle paar Tage schütteln. Den Wein schließlich durch ein Sieb gießen und in kleine Tropffläschen füllen. Um die Leber zu entgiften, den Stoffwechsel anzuregen und die Lebensgeister wieder zu wecken, 20 Tropfen des Wermutweins vor dem Essen einnehmen. Mit diesem Wein lässt sich alles, was schwer ist, besser verdauen, was wiederum die Lebensqualität steigert. Der Wein sollte kurmäßig zur Anwendung kommen. Drei bis maximal vier Wochen im Jahr in einer nicht zu hohen Dosierung genossen, gibt es keine Probleme mit Nebenwirkungen oder allergischen Reaktionen.

Mit Wermut immer den Durchblick behalten


Die Wermuttee Zubereitung ist auch eine gute Wahl, falls es Probleme mit den Augen gibt. In diesem Fall einen halben Teelöffel getrocknetes oder einen Teelöffel frisches Wermutkraut in eine Tasse geben und mit kochendem Wasser übergießen. Den Aufguss für fünf Minuten ziehen lassen, dann durch ein Sieb gießen und etwas abkühlen lassen. Wenn die Augen von der Arbeit am Bildschirm müde sind, einfach zwei Wattepads in den Wermutsud tauchen und auf die Augenlider legen. Zehn Minuten sollten die Pads auf den Augen bleiben, dann wird der Blick klar und die Müdigkeit der Augen ist verschwunden. Entzündete und gerötete Augenlider und Augenränder sind nach dieser Behandlung wieder fit.

Fazit zur Wermuttee Zubereitung

Es stimmt tatsächlich, was der Volksmund sagt, denn Wermut ist für alles gut. Er ist eine echte Wohltat für die Augen, sorgt als Wein dafür, dass die Leber nicht so viel arbeiten muss, und hilft der Verdauung, wenn es das Essen schwer und üppig war. Im Winter wärmt der Tee aus dem Wermutkraut herrlich von innen und in früheren Zeiten haben die Menschen sogar ihre Frostbeulen mit Wermuttee erfolgreich behandelt. Wer im Verlauf von zwei Wochen aus 50 Gramm Wermutkraut und 125 Milliliter Olivenöl ein Massageöl macht, wird nie wieder kalte Füße haben.

Bild: @ depositphotos.com / Kassandra2

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Redaktion

Hier schreibt die Redaktion von wermuttee.de
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